Glossar - Begriffe einfach erklärt


Ablösesumme, Kreditwürdigkeit oder Sollzins? Sie wollen noch einmal genauer wissen was das ist? Hier finden Sie die Antworten.


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A

Ablösesumme

Die Ablösesumme bezeichnet die Geldsumme, die an die Bank bezahlt wird, um einen Kredit vollständig zurückzuführen.

AGB

Bei den AGB (d.h. Allgemeinen Geschäftsbedingungen) handelt sich um eine Rahmenvereinbarung zwischen Kunde und Bank, mit der die Rechte und Pflichten zwischen beiden Parteien geregelt sind. Will der Kunde eine Geschäftsbeziehung aufbauen, muss er die AGB anerkennen.

Allgemeine Kreditbedingungen

Bezeichnung der Bank für Bestimmungen im Bereich der Kreditabwicklung. Grundlage ist das AGB-Gesetz.

Amortisation

Bezeichnung für die termingerechte Tilgung einer geschuldeten Geldsumme anhand eines festgelegten Tilgungsplans. Im Tilgungsplan sind die Kreditraten und die entsprechenden Zahlungstermine verbindlich festgelegt.

Annuität

Ein Kredit wird meist in Monatsraten zurückgezahlt. Sind diese Raten über die gesamte Laufzeit (Zinsbindungsfrist) immer gleich hoch, werden sie als Annuität bezeichnet. Die Raten enthalten einen Zins- und Tilgungsanteil.

Aval

Bei einem Aval übernimmt ein Kreditinstitut eine Bürgschaft. Hierbei gewährt das Institut keinen Geldbetrag, sondern seine eigene Kreditwürdigkeit. Mit Übernahme einer Bürgschaft verpflichtet sich die Bank, für die Verbindlichkeiten des Kreditnehmers einem Dritten gegenüber einzustehen.

Die SWK Bank bietet im Bereich der Mietbürgschaften das Produkt SWK Mietkaution an.

B

Bonität/ Bonitätsprüfung

Die Zahlungsfähigkeit bzw. Kreditwürdigkeit einer Person wird Bonität genannt. Sie dient als Basis für die Entscheidung, jemandem einen Kredit einzuräumen. Je besser die Bonität ausfällt, desto einfacher ist es für diese Person, einen Kredit zu erhalten. Bei der Bonitätsprüfung spielen u. a. folgende Faktoren eine Rolle:

  • frei verfügbares Einkommen
  • Dauer des aktuellen Arbeitsverhältnisses
  • SCHUFA- & Bürgel-Auskunft

Bruttokreditbetrag

Der Bruttokreditbetrag umfasst den vom Kunden beantragten Kreditbetrag zzgl. evtl. einmaliger Kosten. Einmalige Kosten fallen bei der SWK Bank nicht an.

Bürgel

Bürgel Wirtschaftsinformationen ist eine Wirtschaftsauskunftei und Dienstleister für Forderungsmanagement und Inkasso mit Hauptsitz in Hamburg.

Mit der Erfahrung von 130 Jahren ist Bürgel der Spezialist für Wirtschaftsinformationen. Die Leistungen umfassen die Bereitstellung detaillierter und aktueller Bonitätsinformationen, alle Dienstleistungen des modernen Forderungsmanagements, die Lieferung bonitätsgeprüfter Businessadressen für eine Neukundengewinnung und die Durchführung von Adressermittlungen über Privatpersonen. Die Produkte von Bürgel überzeugen deutsche und internationale Unternehmen - Großkonzerne, Mittelstand und Kleinbetriebe - gleichermaßen.

Das Wissen um wirtschaftliche Rahmendaten von Geschäftspartnern ist längst zum wichtigen Wettbewerbsvorteil auf immer komplexeren Märkten geworden. Als eines der führenden Unternehmen für Wirtschaftsinformationen ist Bürgel ein verlässlicher Partner für sichere Entscheidungen.

Bürgel bietet Lösungen für Unternehmen:

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Mit zahlreichen Büros bundesweit und weltweit ansässigen Kooperationspartnern verfügt Bürgel über ein breites Netzwerk, das jederzeit kompetente Service und valide Informationen vor Ort bietet.

Bürgel ist ein Tochterunternehmen der Euler Hermes Aktiengesellschaft (Allianz Group) und der EOS Holding GmbH (Otto Group).

Bürgel-Auskunft

Mit der Bürgel Selbstauskunft erfahren Sie, welche Informationen die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG über Sie gespeichert hat. Eine Selbstauskunft erhalten Privatpersonen gemäß § 34 BDSG einmal pro Jahr kostenlos.

Für eine Selbstauskunft füllen Sie das Formular Selbstauskunft unter https://www.buergel.de/de/selbstauskunft vollständig aus. Bitte unterschreiben Sie das Formular und senden Sie Ihre Unterlagen (Ihre Daten und Kopie Ihres Personalausweises) in einem ausreichend frankierten Umschlag an:

Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG
Abt. Datenschutz
Gasstraße 18
22761 Hamburg

Bürgschaft

Eine Bürgschaft ist ein Vertrag zwischen dem Bürgen und dem Gläubiger eines Dritten. Der Bürge verpflichtet sich gegenüber dem Gläubiger (z.B. einer Bank oder einem Vermieter), für die Erfüllung der Verbindlichkeiten des Dritten (z.B. eines Kreditnehmers oder eines Mieters) einzustehen – der Bürge haftet mit seinem gesamten Vermögen (selbstschuldnerische Bürgschaft).

Die SWK Bank bietet im Bereich der Mietbürgschaften das Produkt SWK Mietkaution an.

Bürgschaftssumme

In der Bürgschaft genannter Betrag der Zahlungsverpflichtung.

D

Darlehen

siehe Kredit

Dispositionskredit

Der Dispositionskredit stellt einen kurzfristigen Kredit dar, der dem Kunden auf seinem Kontokorrentkonto (auch Girokonto) bereitgestellt wird. Im Grunde bedeutet der „Dispo" eine Kontoüberziehung, für die es keine festen Rückzahlungsvereinbarungen gibt. Die Höhe des Dispositionskredits richtet sich nach der Höhe der regelmäßigen monatlichen Einkünfte. In der Regel beträgt er das Dreifache der monatlichen Einkünfte.

E

Effektiver Jahreszins/ Effektivzins

Der Effektivzins ist der Zinssatz, den man insgesamt bei einem Kredit, auf das Jahr gerechnet, bezahlt. Der effektive Jahreszins beinhaltet neben den Zinsen für den überlassenen Kredit (Sollzinssatz) auch evtl. Kreditnebenkosten. Gemäß der Preisangabenverordnung (PangV) sind alle Banken verpflichtet, den effektiven Jahreszins bei einer Kreditberechnung anzugeben. Dies schafft für den Verbraucher größtmögliche Transparenz. Die Höhe des effektiven Jahreszinses kann bei verschiedenen Kreditinstituten unterschiedlich ausfallen, da er auch abhängig von der Kreditsumme, der Laufzeit und der Bonität des Kunden kalkuliert wird. Diese Faktoren können z.B. Einfluss auf den zugrundeliegenden Sollzinssatz haben.

Einkommensnachweise

Das sind Belege über die regelmäßigen Einnahmen des Kreditnehmers, die zur Tilgung eines Kredits dienen können. Für Gehaltsempfänger ist dies in der Regel die Gehaltsabrechnung, bei Rentnern der Rentenbescheid. Darüber hinaus werden ab einem bestimmten Kreditbetrag auch Kontoauszüge für einen Monat verlangt, aus denen u. a. der Eingang des Gehalts bzw. der Rente hervorgeht.

Einzugsermächtigung

Der Kontoinhaber ermächtigt ein Kreditinstitut, Forderungen von seinem Konto mittels Lastschrift automatisch einzuziehen. Hat der Kontoinhaber regelmäßige Zahlungen, z.B. monatliche Kreditraten, zu leisten, dann wendet er üblicherweise dieses Verfahren an. Er versäumt dadurch keinen Zahlungstermin und setzt sich so einer meist kostenpflichtigen Mahnung nicht aus.

F

Fälligkeit

Die Fälligkeit ist das Datum, an dem monatlich eine festgelegte Rate zur Kreditrückzahlung gezahlt werden muss. Meist sind die Raten über eine Laufzeit von mehreren Monaten festgelegt und damit regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt im Monat fällig.

Festzins

Der Zinssatz, der für einen bestimmten Zeitraum vertraglich fest vereinbart wird. Eine Änderung des Zinssatzes während dieses Zeitraums ist nicht möglich.

Finanzierung

Als Finanzierung bezeichnet man den Eigentumserwerb an einem Gut (z. b. Wohnung, Auto) über einen Kredit. Ist der Vertrag zu einem bestimmten Zeitpunkt abgelaufen und der Kredit vollständig beglichen, gehört dieses Gut dann dem Kunden.

Finanzierungsplan

Durch den Finanzierungsplan wird ermittelt, wie hoch die Gesamtkosten für eine Finanzierung sind und wie viel davon durch einen Kredit abgedeckt werden müsste. Der Finanzierungsplan zeigt also die Differenz zwischen den Gesamtkosten und dem Eigenkapital.

Forderung

Die Forderung bezeichnet den gesamten Anspruch des Kreditgebers gegenüber dem Kreditnehmer mit allen Pflichten und Rechten, einschließlich des Gesamtkreditbetrags (Nennbetrag).

G

Gesamtkreditbetrag (Nennbetrag)

Unter Gesamtkreditbetrag versteht man die Summe aus dem Nettokreditbetrag und z.B. einer optionalen Restkreditversicherung. Diese Summe bildet den zu finanzierenden Betrag, auch Nennbetrag genannt.

Gesamtbetrag

Unter Gesamtbetrag versteht man die Summe aus Nennbetrag (Gesamtkreditbetrag) und Zinsen. Diese Summe muss während der vereinbarten Kreditlaufzeit in monatlichen Raten zurückgezahlt werden.

Girokonto

Gläubiger

Als Gläubiger wird der Kreditgeber bezeichnet. Er hat Anspruch auf die Zahlung von Zinsen und die Rückzahlung des Kredits durch den Kreditnehmer.

I

Insolvenz

Als Insolvenz bezeichnet man die Zahlungsunfähigkeit einer Privatperson oder eines Unternehmens. Die Person des Schuldners ist dauerhaft nicht in der Lage, die laufenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Abwicklung einer Insolvenz wird in Deutschland als Insolvenzverfahren bezeichnet.

Insolvenzverfahren

Die Abwicklung einer Insolvenz wird Insolvenzverfahren genannt. Dabei ist das wichtigste Ziel, alle Gläubiger aus den noch verbliebenen Vermögenswerten des insolventen Schuldners zu bedienen. Die Verteilung erfolgt meist anteilig der Höhe der Forderungen. Die rechtliche Basis ist in Deutschland die Insolvenzordnung.

K

Konditionen

Die genauen Konditionen sind für den Kreditnehmer der wichtigste Bestandteil eines Kreditvertrages. Es ist verbindlich festgelegt, wie teuer der Kredit letztlich wird. Bestandteile der Konditionen sind: die Kredithöhe, die Laufzeit, die Ratenhöhe, der Soll- und der Effektivzins. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Gestaltung der Kreditkonditionen ist die Bonität bzw. Kreditwürdigkeit des Kunden. Kreditkonditionen - wie etwa der Sollzins (nom. Jahreszins) - hängen auch von der aktuellen Situation auf dem Geldmarkt ab. Die Kreditkonditionen für beide Vertragsparteien werden verbindlich schriftlich im Kreditvertrag festgelegt.

Konsumkredit (auch Konsumentenkredit)

Der Konsum- bzw. Konsumentenkredit (auch Ratenkredit genannt) ist nicht an eine besondere Investition oder an ein bestimmtes Objekt gebunden. Er wird meist an Privatpersonen für Konsumzwecke (z.B. zum Erwerb von Möbeln, Haushaltswaren, Unterhaltungselektronik usw.) vergeben. Die Rückzahlung des Konsumkredits erfolgt in festen monatlichen Raten. Der Konsumkredit wird auch als Ratenkredit, Privatkredit, Direktkredit oder Anschaffungskredit bezeichnet.

Kontokorrentkonto

Das Kontokorrentkonto ist ein normales Girokonto und dient der Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs. Auf diesem Konto geht auch das Einkommen des Kontoinhabers ein. Die Abrechnung des Kontokorrentkontos erfolgt über einen monatlichen Kontoabschluss. Allgemein wird dem Kontoinhaber zur Deckung seines kurzfristigen Finanzierungsbedarfs ein Dispositions- bzw. Kontokorrentkredit zur Verfügung gestellt.

Kredit/ Kreditbetrag

Ein Kredit bzw. ein Darlehen ist eine Geldsumme, die die Bank dem Kreditnehmer unter bestimmten Voraussetzungen, die in den Kreditbedingungen geregelt sind, leiht. Die spätere Rückzahlung des Kreditbetrags erfolgt in der Regel gegen Zinsen und entstandene Kosten.

Kreditablösung

Von einer Kreditablösung spricht man, wenn ein Bankkunde einen bereits bestehenden Kredit ersetzen möchte. Oft wird dieses auch ‚Umschuldung' genannt. Beispielsweise möchte ein Kunde für sein überzogenes Girokonto nicht mehr länger die teuren Überziehungszinsen bezahlen und beantragt daher einen zinsgünstigeren Ratenkredit. Darüber hinaus kann ein Kredit an anderer Stelle abgelöst oder mehrere Kredite zu einem Ratenkredit zusammengefasst werden. Dadurch muss der Kunde nur noch eine Rate an eine Stelle zahlen.

Kreditabsicherung (Restkreditversicherung)

Die Restkreditversicherung übernimmt - je nach der durch den Kreditnehmer gewählten Option - die Weiterzahlung der Kreditraten bei Eintreten von Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit sowie im Todesfall. Der Beitrag ist abhängig von der Kredithöhe und der Laufzeit.

Kreditangebot

Hierbei handelt es sich um die Zusage des Kreditgebers, dem Kreditnehmer einen Kredit zu den vereinbarten Konditionen zur Verfügung zu stellen. Das Kreditangebot ist nicht mit der Kreditzusage gleichzusetzen, welche erst nach positiver Prüfung der eingereichten Kreditunterlagen erfolgt.

Kreditantrag

Hierunter versteht man die Anfrage eines Kunden an ein Kreditinstitut mit dem Ziel, ein Kreditangebot zu erhalten. Nach Eingang des Kreditangebots kann der Kunde sich entscheiden, ob er dies annimmt und den Kreditvertrag unterschreibt.

Kreditantragsteller

Ein Kreditantragssteller ist - wie der Name bereits sagt - eine Person, die bei einem Kreditinstitut einen Kredit beantragt. Den Kreditantrag können sowohl eine einzelne Person (1. Kreditnehmer) allein oder auch zwei Personen (1. und 2. Kreditnehmer) gemeinsam stellen. Bei dem 2. Kreditnehmer handelt es sich in der Regel um den Ehe- oder Lebenspartner.

Kreditauszahlung

Hier wird der Nettokreditbetrag, d. h. der vom Kunden gewünschte Kreditbetrag, auf das vom Kunden angegebene Girokonto überwiesen. Damit der Kredit ausgezahlt werden kann, müssen verschiedene Bedingungen vom Kunden erfüllt werden (z.B. Vorlage von Einkommensnachweisen, u.a.).

Kreditbestätigung

Mit der Kreditbestätigung informiert die Bank den Antragsteller, dass sein beantragter Kredit bewilligt wurde. Wichtige Informationen in der Kreditbestätigung sind unter anderen Kreditbetrag, Laufzeit, Zinsen, Art der Bereitstellung, Rückzahlung.

Kreditfähigkeit

Die Kreditfähigkeit bezeichnet die rechtliche Fähigkeit, Kredite aufnehmen zu können. Grundlage für die Beurteilung der Kreditfähigkeit ist die Rechts- und Geschäftsfähigkeit. Rechtsfähig sind alle natürlichen Personen vom Moment ihrer Geburt an. Geschäftsfähig sind grundsätzlich alle natürlichen Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Kreditgeber

Bezeichnung für eine Person, ein Unternehmen oder eine Bank, die einer Person oder Firma einen Kredit zur Verfügung stellt.

Kreditinstitut

Nach dem Kreditwesengesetz (KWG) sind Kreditinstitute Unternehmen, die Bankgeschäft gewerbsmäßig betreiben. Als Bankgeschäfte sind im KWG u. a. definiert das Kredit-, Diskont-, Depot-, Investment- oder auch das Girogeschäft. In der Umgangssprache werden Kreditinstitute auch als Bank oder Bankhaus bezeichnet. Unter den Sammelbegriff Kreditinstitut fallen alle Sparkassen, Großbanken, Privatbanken sowie Volks- und Raiffeisenbanken.

Kreditkosten

Die Kreditkosten schließen alle Kosten ein, die für einen Kredit anfallen. Dazu gehören insbesondere die Zinsen und eine evtl. Restkreditversicherung.

Kreditkündigung

Die Kreditkündigung bezeichnet die Beendigung eines Kreditvertrages seitens des Kreditgebers oder des Kreditnehmers. Der Kreditnehmer kann den Vertrag laut BGB ganz oder teilweise kündigen, ohne eine Frist einzuhalten. Bei Darlehensverträgen vor dem 11.06.2010 ist noch eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten und eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten.

Der Kreditgeber kündigt den Kredit in der Regel nur dann, wenn der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Voraussetzung hierfür ist, dass der Kunde mit zwei aufeinander folgenden Raten in Verzug geraten ist. Bevor das Kreditinstitut den Kredit kündigen kann, muss es den Kunden zuvor zwei Mal gemahnt und die Kreditkündigung angedroht haben.

Kreditlinie

Die Kreditlinie - auch Kreditgrenze bzw. Kreditlimit genannt - ist die höchstmögliche Summe, bis zu der ein Kredit maximal in Anspruch genommen werden kann. Man spricht daher auch von einem Verfügungsrahmen.

Kreditnehmer

Hierbei handelt es sich um eine Person oder ein Unternehmen, das vom Kreditgeber einen Kredit zur Verfügung gestellt bekommt. Für die Inanspruchnahme des Kredits zahlt der Kreditnehmer Zinsen.

Kreditrate

siehe Monatsrate

Kreditvertrag

Der Kreditvertrag ist die schriftliche Vereinbarung zwischen Kreditgeber und Kreditnehmer. Hier werden Rechte und Pflichten zwischen beiden Vertragsparteien geregelt. Unter anderem: Art des Kredits, Kredithöhe, Laufzeit, Rückzahlung, Kündigungsmöglichkeiten, Konditionen und Kosten.

Kreditwürdigkeit

Sie bezeichnet die Zahlungs- und Kreditfähigkeit des Kreditnehmers. Während bei der Zahlungsfähigkeit die Möglichkeit des Kreditnehmers zu verstehen ist, Tilgungs- und Zinszahlungen nachzukommen, handelt es sich bei der Kreditfähigkeit um die rechtliche Voraussetzung, einen Kreditvertrag abschließen zu können. Die positive Einschätzung der Kreditwürdigkeit bzw. Bonität durch den Kreditgeber ist eine Grundaussetzung für die Kreditvergabe.

KWG

Abkürzung für Gesetz über das Kreditwesen. Darin ist der gewerberechtliche Rahmen für die Bankentätigkeit geregelt. Nach diesem Gesetz übt das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen die staatliche Bankenaufsicht aus. Das Bundesaufsichtsamt erteilt und widerruft die Erlaubnis zur Aufnahme von Bank- und Finanzdienstleistungsgeschäften.

L

Lastschrift

Grundlage einer Lastschrift ist entweder ein Abbuchungsauftrag oder eine Einzugsermächtigung. Das Lastschriftverfahren ist besonders geeignet für ständig wiederkehre Zahlungen über unterschiedliche Beträge.

Laufzeit

Die Laufzeit eines Kredits bezeichnet jenen Zeitraum (in der Regel in Monaten), innerhalb dessen der Kredit zurückgezahlt wird. Die Laufzeit ist meist vom Kunden frei wählbar und liegt üblicherweise zwischen 12 und 84 Monaten, in Einzelfällen aber auch länger.

Laufzeitverkürzung

Durch Sondertilgungen des Kredits kann die Laufzeit ggf. verringert werden.

Legitimationsprüfung

Das Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet alle Banken in Deutschland, die Identität des Kunden bei Kreditgewährung oder Kontoeröffnung zu prüfen und festzuhalten. Dabei muss sich die Bank Gewissheit über Person und Anschrift des Kunden anhand gültiger Legitimations- oder Ausweispapiere (Personalausweis oder Reisepass) verschaffen. Bei Internet-Banken erfolgt die Legitimationsprüfung meist anhand des PostIdent-Verfahrens der Deutsche Post AG.

M

Mahnung

Hierunter ist eine eindeutige, meist schriftliche Aufforderung des Kreditinstituts an den Kunden zu verstehen, seinen Zahlungsverpflichtungen, z.B. der Zahlung seiner Kreditraten, nachzukommen. Die Mahnung ist Voraussetzung, um den Kunden in Ratenverzug zu setzen.

Mietaval

Bei einem Mietaval übernimmt ein Kreditinstitut im Kundenauftrag die Haftung für eine bestimmte Geldsumme in Form einer Bankbürgschaft (Aval). Sie bürgt selbstschuldnerisch für die Erfüllung einer aus einem Mietvertrag resultierenden Zahlungsverpflichtung.

Die SWK Bank bietet im Bereich der Mietbürgschaften das Produkt SWK Mietkaution an.

Mietkaution

Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung des Mieters an den Vermieter zur Absicherung künftiger Forderungen des Vermieters aus dem Mietverhältnis.

Die SWK Bank bietet im Bereich der Mietbürgschaften das Produkt SWK Mietkaution an.

Monatsrate

Eine Monatsrate - auch Kreditrate oder einfach nur Rate - ist der Geldbetrag, den der Kreditnehmer regelmäßig monatlich zur Rückzahlung seines Kredits an den Kreditgeber entrichtet. Sie besteht aus Zinsen und Tilgung und wird berechnet, indem man den Gesamtkreditbetrag (Nennbetrag) durch die Anzahl der Laufzeitmonate teilt. Ist die Rate während der Laufzeit des Kredits gleich hoch, so spricht man von einer Annuität.

N

Nennbetrag

Der Nennbetrag (auch Gesamtkreditbetrag genannt) ergibt sich aus dem Nettokreditbetrag und den Kosten, z.B. für eine optionale Restkreditversicherung. Zinsen sind im Nennbetrag nicht enthalten. Addiert man zum Nennbetrag noch die zu zahlenden Zinsen für den Kredit hinzu, so erhält man den Gesamtkreditbetrag.

Nettokreditbetrag

Der Nettokreditbetrag ist die Summe, über die der Kreditnehmer verfügen möchte. Werden zum Nettokreditbetrag noch mögliche Prämien einer Restkreditversicherung hinzuaddiert, so ergibt sich der Nennbetrag.

Nominaler Jahreszins (Sollzins)

Der nom. Jahreszins (Sollzins) bezeichnet den Zins, der für einen Kredit zu zahlen ist. Im Gegensatz zum Effektivzins berücksichtigt der nom. Jahreszins (Sollzins) weder die Zahlungsmodalitäten noch die weiteren Kosten.

O

Online-Sofortzusage

Mit "Online-Sofortzusage eines Kredits" bezeichnet man die schnelle und positive Vorab-Genehmigung auf eine im Internet gestellte Kreditanfrage auf Basis der vom Kunden angegebenen Daten. Eine endgültige Zusage wird nach Eingang der kompletten Kreditunterlagen durch die Bank erteilt.

P

PostIdent-Verfahren

Das PostIdent-Verfahren ist ein Service der Deutsche Post AG zur persönlichen Identifikation von Kunden. Das Geldwäschegesetz (GwG) verpflichtet Banken, die Identität des Kunden bei der Kreditvergabe festzuhalten. Die Bank erhält von der Deutschen Post AG eine Referenznummer. Daraufhin erstellt die Bank einen PostIdent-Coupon, der dem Kunden mit den Vertragsunterlagen zugestellt wird. Der Kunde geht mit diesem Coupon, dem Versandumschlag mit seinen Vertragsunterlagen sowie seinem Personalausweis oder Reisepass in eine Filiale der Deutsche Post AG, wo ein Postmitarbeiter die Daten des Ausweispapiers in den Coupon überträgt und der Kunde eine Unterschrift leistet. Die Post muss den Coupon mit Stempel und Unterschrift bestätigen und ihn anschließend an die Bank zurücksenden. Wichtig für den Kunden: Der Postmitarbeiter hat keine Kenntnis vom Inhalt des Versandumschlags.

Preisangabenverordnung (PangV)

Bei der Preisangabenverordnung (PangV) handelt es sich um eine gesetzliche Regelung, die Kreditinstitute verpflichtet, alle maßgeblichen Preise und Kosten in ihren sämtlichen Kreditangeboten anzugeben. Dadurch soll dem Kunden ein Preisvergleich ermöglicht werden. Die PangV regelt, wann und wie ein Kreditinstitut seine Preise anzugeben hat und welche einzelnen Bestandteile in den Gesamtpreis einzurechnen sind. Daher muss in allen Kreditangeboten auch der effektive Jahreszins genannt werden.

R

Ratenfälligkeit

Mit Ratenfälligkeit ist der Termin im Monat gemeint, an dem die vertraglich vereinbarte Monatsrate bezahlt werden muss. Das ist in der Regel der 1. oder 15. eines Monats.

Ratenkredit

Damit bezeichnet man einen Kredit über einen Betrag, der in gleichen, vertraglich vereinbarten monatlichen Raten zurückgezahlt wird. Er dient der Finanzierung von Konsumgütern. Ratenkredite sind meist standardisiert und werden häufig von Privatpersonen zur Finanzierung von Waren und Dienstleistungen nachgefragt.

Ratenreduzierung

Bei einem finanziellen Engpass des Kunden kann die Monatsrate auf seinen Wunsch hin verringert werden.

Ratenrückstand

Ein Ratenrückstand kommt zustande, wenn bei einem Ratenkredit die Monatsrate nicht pünktlich bezahlt wird. Dies ist dann der Fall, wenn das Konto zum Einzugstermin nicht die notwendige Deckung aufweist und die Monatsrate deshalb nicht eingezogen werden kann. Bei Eintritt eines Ratenrückstandes arbeiten die meisten Kreditinstitute - je nach Vertragsbedingungen - mit mehreren Mahnstufen.

Ratenverzug

Zahlt ein Kreditnehmer seine vertraglich vereinbarten Kreditraten nicht fristgerecht, wird er vom Kreditgeber in den Ratenverzug gesetzt. Das hat meist rechtliche und finanzielle Konsequenzen für den Kreditnehmer.

Restkreditversicherung

Der Kreditnehmer kann sich durch eine Restkreditversicherung gegen verschiedene unvorhersehbare Situationen im Leben wie Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Ableben absichern. Hierfür bietet die Restkreditversicherung unterschiedliche Tarife an. Je nach gewählter Versicherungsart begleicht die Versicherungsgesellschaft in der Regel im Todesfall die noch ausstehende Restschuld des aufgenommenen Kredits bzw. übernimmt bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit die Zahlung der Monatsraten.

Restschuld

Die Restschuld bezeichnet die Kreditsumme, die zu einem bestimmten Zeitpunkt noch zu zahlen ist.

Rückzahlung

Die Rückzahlung eines Kredits ist in einem Zahlungsplan zum Kreditvertrag festgelegt. Der monatliche Rückzahlungsbetrag umfasst eine bestimmte Tilgungssumme sowie die Zinsen und Kreditnebenkosten.

S

SCHUFA

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung - kurz SCHUFA - ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Kreditinstitute und der kreditgebenden Wirtschaft (Handel). Ziel ist der Schutz vor unseriösen Kreditnehmern und somit vor Verlusten. Jedes Kreditinstitut bzw. die kreditgebende Wirtschaft führt z. B. bei der Eröffnung und Schließung von Girokonten, der Ausgabe von Kreditkarten, der Vergabe von Krediten und Übernahme von Bürgschaften eine Meldung an die SCHUFA durch. So werden beispielsweise bei der Kreditvergabe unter anderem die Kredithöhe, der Zinssatz und die Laufzeit gemeldet. Auch Negativmerkmale wie Kündigungen wegen Ratenverzug, Mahnbescheide, Scheckrückgaben, Zahlungsverzüge oder Zwangsvollstreckungsmaßnahmen werden der SCHUFA gemeldet. Aufgrund dieser Angaben kann oft vermieden werden, dass Kreditnehmer, die nicht kreditwürdig sind, einen weiteren Kredit aufnehmen, den sie möglicherweise nicht mehr zurückzahlen können. Somit ist die SCHUFA als durchaus positive Einrichtung auch für potentielle Schuldner zu verstehen. Die in der SCHUFA-Datei gespeicherten Daten werden nach Ablauf bestimmter Fristen gelöscht.

SCHUFA-Auskunft

Kreditinstitute holen vor Kreditvergabe eine Auskunft bei der SCHUFA über den jeweiligen Kreditantragsteller ein, der dazu seine Zustimmung geben muss. Sofern Daten zu der jeweiligen Person bei der SCHUFA gespeichert sind, geben diese Auskunft über die Kreditwürdigkeit dieser Person. Die SCHUFA-Auskunft hilft so der Bank bei der Kreditentscheidung. Auch eine Selbstauskunft ist für den Kreditnehmer möglich. Ein Brief an die folgende Adresse reicht aus:

SCHUFA Holding AG
Verbraucherservicezentrum Hannover
Postfach 56 40; 30056 Hannover

SCHUFA-Klausel

Voraussetzung für die Abfrage bzw. Meldung von Kundendaten an die SCHUFA ist die SCHUFA-Klausel. Der Kreditnehmer stimmt mit ihrer Unterzeichnung im Kreditvertrag der Weiterleitung seiner Daten zu. Die SCHUFA-Klausel ist wichtiger Bestandteil des Kreditvertrages. Bei den meisten Kreditinstituten ist ohne die Zustimmung zu dieser Klausel keine Kreditvergabe möglich.

Schuldner / Gesamtschuldner

Als Schuldner bezeichnet man eine Person, die aufgrund eines Schuldverhältnisses verpflichtet ist, an den Gläubiger eine bestimmte Leistung zu erbringen. Im Falle einer Kreditvergabe wird der Schuldner als Kreditnehmer und der Gläubiger als Kreditgeber bezeichnet. Mehrere Kreditnehmer eines Kredits werden Gesamtschuldner genannt und haften auch gemeinsam für den Kredit. Jeder Gesamtschuldner ist unabhängig vom anderen zur vollen Zahlung verpflichtet. Dabei darf die Bank den Betrag nur einmalig von einem der Gesamtschuldner verlangen. Dieser hat wiederum Anspruch bei den anderen Schuldnern auf Ausgleich der gezahlten Leistung.

Sofortkredit

Er bezeichnet im Allgemeinen einen Ratenkredit. Die Bezeichnung Sofortkredit weist darauf hin, dass dieser Kredit schnell und unkompliziert dem Kreditnehmer zur Verfügung gestellt wird. Meist wird der Kreditbetrag innerhalb weniger Tage auf ein vom Kunden angegebenes Girokonto überwiesen.

Sollzins (Nominaler Jahreszins)

Der Sollzins bezeichnet den Zins, der für einen Kredit zu zahlen ist. Im Gegensatz zum Effektivzins berücksichtigt der Sollzins weder die Zahlungsmodalitäten noch die weiteren Kosten.

Sondertilgung

Eine Sondertilgung - oder Sonderzahlung - ist eine Rückzahlung des Kreditnehmers, die nicht im Tilgungsplan vereinbart ist. Sondertilgungen können dabei einen Teil oder den ganzen Kreditbetrag betreffen. Sie sind in der Regel nur in begrenztem Rahmen und in Abstimmung mit dem Kreditgeber möglich. Detaillierte Informationen finden sich in den Kreditbedingungen. In manchen Fällen stellt der Kreditgeber dem Kreditnehmer eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung.

Stundung

Die Stundung ist eine Vereinbarung zwischen Kunde und Bank über das vorübergehende Aussetzen einer oder mehrerer Ratenzahlungen.

T

Tilgung

Jeder aufgenommene Kreditbetrag muss einschließlich Zinsen und Kosten zurückgezahlt werden. Diese Rückzahlung kann einmalig, ratenweise oder unregelmäßig erfolgen und wird Tilgung genannt.

U

Umschuldung

V

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen, die ein Schuldner gegenüber einem oder mehreren Gläubigern hat. Zu den Verbindlichkeiten zählen z.B. die Tilgung vorhandener Kredite, die Ratenzahlung auf evtl. Ratenkäufe sowie sonstige Zahlungsverpflichtungen.

Verbraucherkreditgesetz

Das 1991 in Kraft getretene Verbraucherkreditgesetz, das im Jahr 2002 in das BGB integriert wurde, hatte als oberstes Ziel den Verbraucherschutz. Es regelt Kreditverträge zwischen gewerblichen Kreditgebern (z.B. Kreditinstitute) und dem Verbraucher und soll ihn vor unseriösen Kreditbedingungen schützen. In den Paragraphen §§491 - 498 ist z.B. festgelegt, welche Angaben Bestandteil des Kreditvertrages sein müssen und dass Kreditverträge der Schriftform bedürfen. Wichtige Bestandteile des Kreditvertrages sind z.B. der Nettokreditbetrag, der Gesamtbetrag aller zu entrichtenden Raten einschl. Zinsen und sonstigen Kosten, die Regelung der Kreditrückzahlung, der effektive Jahreszins und alle sonstigen Kreditkosten sowie die Kosten einer möglichen Restkreditversicherung und das Widerrufsrecht.

Vorfälligkeitsentschädigung

Die Vorfälligkeitsentschädigung beträgt bei vorzeitiger Rückzahlung des Verbraucherdarlehens 1 Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrags bzw. auf 0,5 Prozent bei einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

W

Widerrufsrecht

Durch das Widerrufsrecht hat der Kunde die Möglichkeit, von einem bereits geschlossenen Vertrag zurückzutreten. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten und ist in Textform zu erklären. Im Normalfall beträgt die Widerrufsfrist 30 Tage. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die Absendung des Widerrufs vor Fristablauf.

Z

Zahlungsfähigkeit

"Zahlungsfähigkeit" bezeichnet die erwartete Fähigkeit eines Kreditnehmers, seinen Zahlungsverpflichtungen, z.B. seinen monatlichen Ratenzahlungen, nachzukommen.

Zahlungsmodalitäten

In den Zahlungsmodalitäten sind sämtliche Bestimmungen im Hinblick auf Art und Weise der Tilgungs- und Zinszahlungen zusammengefasst. Darunter fallen z.B. der Zahlungszeitpunkt, die Zahlungsweise usw.

Zahlungsplan

Der Zahlungs- bzw. Tilgungsplan ist eine Aufstellung, die dem Kreditnehmer die zukünftigen Zins- und Tilgungsleistungen seines aufgenommenen Kredits über die gesamte Laufzeit darlegt.

Zahlungsverzug

Von Zahlungsverzug wird gesprochen, wenn ein Schuldner trotz Mahnung weder termingerecht, noch bis zum Ablauf einer festgelegten Nachfrist zahlt.

Zins / Zinsen

Bei einem Kredit muss der Kreditnehmer der Bank einen Preis für das geliehene Geld bezahlen. Dieser Preis wird als Zins bezeichnet. Die Zinsen werden in Prozent der Kreditsumme angegeben und beziehen sich auf das ganze Jahr.

Zinsbindung / Zinsfestschreibung

Hierbei handelt es sich um einen festen Zinssatz für einen definierten Zeitraum. Bei einem Ratenkredit ist die Zinsbindungsfrist meist mit der Kreditlaufzeit identisch. Während der Laufzeit ist der Zinssatz fest.

Zweiter Kreditnehmer

Ein Kredit kann von zwei Personen gemeinsam aufgenommen werden. Meist handelt es sich um den Lebens- oder Ehepartner. Der zweite Kreditnehmer hat die gleichen Rechte und Pflichten wie der erste Kreditnehmer. Beide Kreditnehmer sind gemeinsam für die Rückzahlung des Kredites verantwortlich. Siehe auch Gesamtschuldner. Darüber hinaus kann ein Kredit an anderer Stelle abgelöst oder mehrere Kredite können zu einem Ratenkredit zusammengefasst werden. Dadurch muss der Kunde nur noch eine Rate an eine Stelle zahlen.